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Nach einem ausgiebigen Frühstück und einem Erkundungsgang über die große Anlage des schönen 5-Sterne-Hotels gab Studiosus einen Raki-Empfang und stellte bei dieser Gelegenheit die Reiseplanung und die dazugehörigen Reiseleiter vor, die uns durch die Woche begleiten sollten.

Danach wurden wir zu einem Mittagessen geladen. Hungrig wie wir waren, hatte sich im kleinen Speisesaal die Schlange am Buffet natürlich immer weiter vergrößert und als wir die Vorspeise ergattert hatten, stand schon das Hauptgericht auf dem Tisch, reges Platzschaffen war nun die Hauptaufgabe.

Anschließend ging es mit Polizeibegleitung und Blaulicht in Richtung Rethymnon.

Nach ca. einer Stunde interessanter Stadtführung durch unsere griechische Reiseleitung schlenderte jeder eigenständig durch die malerischen Gassen, mit zahlreichen baulichen Überresten aus venezianischer Zeit, Häusern und kleinen Geschäften, in denen man wunderbar Leder und Schmuck kaufen konnte.

Nach einem entspannenden Kaffee in einer der schönen Bars erfolgte die Rückfahrt zum Hotel, in dem das gemeinsame Abendessen einge-nommen wurde.

 

Kloster Arkadi und die Fischerdörfer -

 

Nach dem Frühstück fuhren wir zum nicht weit entfernten Kloster Arkadi, das Nationalheiligtum der Kreter, das sehr eindrucksvoll auf einem Plateau gelegen im 10./11. Jahrhundert gegründet wurde.

Es folgte ein Rundgang durch die Anlage und ein musikalischer Zwischenstopp durch unseren Chor, der in der Klosterkirche einige schöne Kirchenlieder anstimmte. Die Kirche war leider eingehaust, somit war die schöne Fassade im venezianischen Stil nicht zu sehen. Im Anschluss des kleinen Konzertes wurden wir zu einem kleinen Imbiss in einen der schönen Säle gebeten, wo wir in den Genuss von Raki, Schafskäse, Oliven und süßen Leckereien kamen.

 

 

 

 

 

 

 

Anschließend Weiterfahrt in ein kleines Fischerdorf mit vielen kleinen Restaurants. Dort teilte sich die große Gesellschaft auf, einige dösten am Meer in der Sonne, andere machten einen Spaziergang oder schnabulierten ein leckeres Mittagsessen.

Zurück im Hotel hatten alle noch die Gelegenheit zum Schwimmen und Ausruhen, bevor es wieder an das volle und umfangreiche Buffet ging.

 


Den Abend nahmen einige zum Anlass, einen längeren Spaziergang nach Giorgioupolis zu unternehmen wo man sich in großer Runde in den Restaurants wieder traf. Es wurde feuchtfröhlich, es wurde sangesfreudig und es wurde vor allen Dingen spät! Die kretischen Wirte freuten sich über die musikalische Abwechslung und verwöhnten uns mit kleinen Snacks auf Kosten des Hauses. Ausgelassen, angereichert mit Geschichten, Witzen und Anekdoten fanden sich alle wieder im Hotel ein!

Knossos und Heraklion… -

 

Am dritten Tag war Kultur angesagt und so ging es nach dem Frühstück nach Heraklion und in das beeindruckende Knossós. Hier erhält man wohl den umfassendsten und anschaulichsten Eindruck der minoischen Palastarchitektur. In der Umgebung der Palastanlage liegen weitere minoische Ausgrabungen.

Die Reisegruppe hat auch die Möglichkeit, die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Stadt und eine der größten von Kreta zu besichtigen, nämlich das Archäologische Museum, das die großartigen Funde aus den Palästen und Wohnbauten von Knossós, Festós, Agia Tríada und anderen Ausgrabungsstätten der Insel enthält und somit das Bild der reichen vorgriechischen Blütezeit vom 5. Jahrhundert an wiedergibt.

Eine kleine Delegation von Sängern verbrachte diese Zeit allerdings bei einer Pressekonferenz in Chánia, die auch im kretischen Fernsehen übertragen wurde. Geladen hatte der kretische Polizeipräsident. Durch diese Einladung konnten berufliche Erfahrungen ausgetauscht werden. Sehr angetan von der unglaublichen Gastfreundschaft, die schon fast einem Staatsempfang glich, kamen unsere Sänger wieder zurück!

Nach dieser riesigen Menge Kultur und Erfahrungsaustausch ging es zurück ins Hotel, wo man sich mit Freuden dem Pool oder einem Hüpfer ins Meer widmen konnte.

Abends traf man sich wieder, wie sollte es auch anders sein, in der Taverne in Giorgioupolis, um dann in noch größerer Gruppe, den lecker schmeckenden Wein zu genießen. Heimkehr war natürlich zu noch späterer Stunde als am Vorabend.



 

 


Leka Ori - Omalos Hochebene - Samaria-Schlucht -
Chora Sfakion und zurück-

 

Samaria-Schlucht, eine der größten Schluchten Europas, war das Ziel des vierten Tages. Dafür mussten wir extrem früh aufbrechen. Manche unserer Mitreisenden, auch schon im höheren Alter, ließen es sich nicht nehmen, diese Schlucht ganz zu durchwandern, das sind 18 km und ca. 6 Stunden zu Laufen! Allerhöchsten Respekt!



 

Über die Omalos-Hochebene geht es nach Agia Rumeli, mit dem Boot nach Chóra Sfakion, von dort aus ging es dann wieder zurück. Ein langer und sehr anstrengender Tag für die Ausflügler.

 


Indessen waren an diesem Tag unsere Sänger

 

zu einem ausgiebigen Mittagessen in Chánia eingeladen. Anwesend waren der kretische Polizeipräsident, der Polizeipräsident Chánias, der stellvertretende Gouverneur von Kreta sowie sämtliche Leiter der Polizeiabteilungen Chánias.
Verpflegt wurden sie durch ein feudales Buffet und der Kulturreferent Chánias übersetzte fleißig.

 


Kaum von dem langen Ausflug zurück, mussten die Teilnehmer rasch ihr Abendessen einnehmen, sich in Schale werfen, um gemeinsam nach Chánia zum Konzert ins Freilichttheater zu fahren. Der Chor selbst war zur Stell- und Singprobe bereits vorausgefahren.

Durch die Begleitung von blau leuchtender motorisierter Polizei, konnten rote Ampeln ignoriert werden und alle Busse kamen pünktlich in Chánia an.

Durch viel Wind war es leider nicht so einfach, die Akustik im Theater gut herzustellen, aber trotzdem war das Konzert wieder ein Genuss. Moderiert wurde durch Manfred Stelzer und den bereits erwähnten Kulturreferenten der Stadt Chánia.

Nach dem Konzert, das mit einem kurzfristig einstudierten kretischen Lied schloss, wurden in rauer Menge Gastgeschenke übergeben. Wieder war hier die unbeschreibliche Gastfreundschaft der Kreter zu spüren.

 

 

 

Ein fauler Tag… und ein schönes Konzert

 

Den ganzen Tag durften wir uns am Pool und am Strand räkeln und uns die Sonne auf den Pelz scheinen lassen.

Mittags wird von Studiosus wieder ein Mittagessen angeboten und abends geht es wieder schnieke gekleidet zum Chorkonzert nach Rethymnon. Die Sänger probten noch auf der Fortezza, der Burganlage über der Stadt. Errichtet von den Venezianern von 1573 bis 1580. Ursprünglich mal die so genannte Nikolauskirche, wandelten die Türken die Kirche nach der Eroberung im 16. Jahrhundert in eine Moschee um.

Unter freiem Himmel, mit Aussicht über die Stadt, einem fantastischen Sonnenuntergang mit Blick auf die Moschee begann der Chor zu singen, was die kretischen Besucher in dieser besonders schönen Atmosphäre zum Schwärmen brachte.

 

Das besondere Highlight: zwei der Newcomer, Sebastian und Tom durften überraschend einen ersten Bühnenerfolg genießen und das kretische Nationallied Potes tha ka singen.

 

Belohnt wurde der Auftritt mit Blumen und Plüschtieren, die nach demAuftritt von begeisterten weiblichen Fans auf die Bühne geworfen wurden. So manche gerührte Träne floss außerdem! Das gab Sonderapplaus der Kreter für den gesamten Chor und für das Vokalensemble!

Auch hier wurden wieder nach dem Konzert Gastgeschenken in Hülle und Fülle übereicht und ein besonders schöner Konzertabend ging zu Ende.

 

 

 

Gemeinsame Rückfahrt zum Hotel, manche Reiseteilnehmer lustwandelten noch nach Giorgioupolis, um den Abend mit ein paar Happen Schafskäse und einem Roten ausklingen zu lassen!

 

 

 Der letzte Tag in Chánia


 Den letzten Tag nutzten wir, um in Chánia noch ein wenig schwer verdientes Geld dazulassen, um einen schönen gemütlichen Kaffee in einem der schön gelegenen Cafes und Restaurants am Hafen zu genießen oder die Stadtführung mitzumachen und durch die Gassen zu wandern. 

 

 

Chánia ist die zweitgrößte Stadt Kretas mit venezianischem Hafen mit der ehemaligen Moschee. Bereits zu minoischer Zeit war Chánia ein bedeutender Mittelpunkt Kretas.

 

 

 

 

In den Nachmittagsstunden waren wir wieder zurück im Hotel

und trafen Vorbereitung zum Abschlussabend, einem Dorffest, das im Dorf Rustica stattfinden sollte.

Fast sah es nach Regen aus, aber das Wetter hielt.

 

 

Nach einem Begrüßungs-Raki schlenderten wir zum Dorfplatz, wo die Tische schon gedeckt waren und auch für Musik war bereits gesorgt. Während des Essens unterhielt eine Folkloregruppe mit Musik und Tanz.

Einige der Besucher deckten sich noch mit Olivenöl, Raki und Wein ein, die im Restaurant zum Verkauf standen. Die letzten Busse fuhren ca. 23.30 Richtung Hotel und müde vom Essen, Tanzen und Lachen fielen wir alle in unsere Betten.

 

   Der Abschied -

 Samstag um ca. 11 Uhr Abreise der Busse mit den knapp 180 Mitreisenden. Ein Teil der Gruppe hatte verlängert und genoß die verbleibende Zeit.

Die Fahrt ging an der Küste wieder Richtung Heraklion und so mancher ließ die Woche noch mal Revue passieren und beschloss sicherlich für sich, diese schöne Insel noch einmal zu besuchen.

Alle Mitreisenden konnten gesund und munter den regnerischen und kalten Münchner Boden betreten!

 


Max Eberl sei Dank, dass musikalisch wieder alles geboten war und sich jeder im Konzert wohl fühlen konnte. Unser Chorleiter schafft es immer wieder, den Dreh zwischen Klassik, Swing und traditionellem Liedgut zu zaubern! Unterstrichen von seinen temperamentvollen Körpereinsätzen!  Dank an den Chor, der die Konzerte in den Freilichttheatern zu einem romantischen Erlebnis werden ließ.

Besonderer Dank gilt der kretischen Polizei und allen kretischen Gastgebern, die viele Dinge unkompliziert machten, um uns eine angenehme Reise zu gestalten.

Wir freuen uns auf die nächste gemeinsame Reise mit dem Chor der Polizei München! Wo geht´s hin?

 

 

Susanne Hoffmeister + Richard Nürnberger

 
 
Kreta ist ein Land inmitten des weinfarbenen Meeres
Schön und ertragreich und wellenumflutet;
es leben dort Menschen

Viele, ja grenzenlos viele in neunzig Städten; doch jede spricht eine andere Sprache. Es ist ein Gemisch; denn Achaier finden sich dort und hochbeherzte Eteokreter, Dorer mit fliegenden Haaren, Kydonen und hehre Pelasger.

Unter den Städten ist Knossos, die große, und Minos als König Pflegte mit Zeus, dem Gewaltigen, Rat, je neun volle Jahre…

Homer, Griechischer Dichter, 8 Jh. v. Chr.
Aus Homers Odyssee

 

 

 

 

 

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