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Italien - Rom (1993)

Der Erste Tag - Ab in den Süden


Am Samstag, 30. Oktober 1993 um 07.00 Uhr fuhren wir in 5 Bussen mit insgesamt 230 Reiseteilnehmern in Richtung Süden. Petrus war uns recht wohl gesonnen und so kamen wir gut voran. Unterwegs hielten wir natürlich zur Ver- und Entsorgung an verschiedenen Raststätten, sodass wir wohl ver- und entsorgt aber doch etwas müde an unserem ersten Etappenziel FLORENZ gegen 18.00 Uhr ankamen. Nach der Zimmerverteilung im Hotel „Delta Florenz“, wo wir auch das Abendessen einnahmen, ging es dann für die meisten bald ins Bett.

Der Zweite Tag - Toscana


Nach dem sonntäglichen Frühstück hieß es dann: „Bitte einsteigen“ und los ging die Fahrt zu den schönsten Plätzen der Toscana. Bei diesem Tagesausflug besichtigten wir die interessante kleine Stadt San Gimignano mit ihren vielen Türmen.Die eigenwillige Silhouhaite dieses malerischen Ortes ist schon von weitem sichtbar und man könnte dort den ganzen Tag verweilen.

Auf dem Besuchsprogramm waren noch andere Städte wie SIENNA. Dort findet jedes Jahr auf dem großen runden Platz vor der Kirche das berühmte Pferderennen „Palio der Contraden“ statt, das jede Menge Touristen anlockt.


Doch nicht nur wir schlenderten über den Platz. Auch Oberinspektor Derrik, alias Horst Tappert, verweilte dort, jedoch ganz privat.

San Gimignano

Nach dem Mittagessen , das jeder individuell in einem der pittoresken Restaurants einnehmen konnte und einem anschließendem Stadt- Rundgang ging es weiter zum „Castello Vicchiomaggio“, wowir zu einem guten Chianti zu Abend speisten. Natürlich wurde auch das eine oder andere Weinlied gesungen. Das versteht sich von selbst. Gut gelaunt und gestärkt ging es dann zurück ins Hotel.

 

 

Sienna


Der Dritte Tag - Florenz

Am Montag, 01.11. unternahmen wir dann nach dem Frühstück die Stadtbesichtigung von Florenz. Dazu zählten die Kathedrale Santa Maria del Fiore, die 1296 erbaut wurde genauso wie der Palazzo Vecchio, ein im Mittelalter um 1300 erbauter bürgerlicher Palast. Natürlich durfte auch die Brücke „Ponte Vecchio“, die über den Arno führt,  mit ihren Arkaden und den vielen kleinen Läden nicht fehlen. Bei den Schmuckgeschäften mußten die Männer ihre Frauen und ihren Geldbeutel fest an die Hand nehmen, denn die Reise hatte ja gerade erst begonnen. Leider war die Zeit viel zu kurz, sodass wir uns nach dem Mittagessen zu unserem Endziel ROM aufmachten. Nach 4stündiger etwas strapaziöser Fahrt erreichten wir dann unser ****Hotel „Jolly Midas“. Mit Hilfe unseres italienischen Kollegen Arnaldo wurden wir sicher durch den etwas chaotischen römischen Verkehr gelotst.

 

Der Vierte Tag - Die heilige Stadt

Endlich sind wir in der heiligen Stadt. Hier eine detaillierte Stadtbesichtigung anzuführen würde den Rahmen des Reiseberichtes sprengen. Zumal sich diese über zwei ganze Tage erstreckte. Hier empfehle ich einen Polyglott oder einfach selbst mal hinzufahren. Rom ist ja bekanntermaßen immer eine Reise wert.

Dennoch gibt es erwähnenswerte Dinge. Unsere italienische Reiseleiterin z.B. klärte uns in perfektem deutsch über die Verkehrsvorschriften in Rom auf. „Hier gibt es Ampeln, die manchmal rot, gelb oder grün sind. Diese Farben sind jedoch nur eine Empfehlung.“ Nach einem leicht ermüdenden Tag erfreute sich jeder am Abend bei einem typischen italienischen Essen mit gutem Wein über die dargebotene italienische Folklore.


Die Peterskirche

Der Fünfte und wichtigste Tag - Die Papstaudienzr
Nach mehrfachen Personenkontrollen durch Polizei und Schweizer Garde wurden wir durch verschiedene Höfe zu einem Seiteneingang des Doms geleitet und standen kurz darauf etwa 15 Meter vor dem päpstlichen Altar.
In der Peterskirche hielten sich zu diesem Zeitpunkt schon viele hundert Gläubige auf, u.a. auch Chöre, die wechselweise immer wieder Lieder sangen. Natürlich konnten wir nicht nachstehen und sangen unser „Ora pro nobis“.
Nachdem ein Vorredner die einzelnen Gruppierungen im Namen des Papstes begrüßte, erschien dieser aus einem Seiteneingang.

Er begrüßte einzelne Mitglieder der Gruppen u.a. auch unseren Vorsitzenden Walter Renner mit Handschlag und wechselte ein paar Worte.
Wenn man auch nicht viel für die Kirche übrig hat, konnte man sich dem feierlichen Eindruck nicht entziehen, den man an diesem Ort empfand. Der Papst dankte nach seiner Ansprache vor allem den anwesenden Chören, die durch ihren Gesang zur Verinnerlichung der Liturgie beitragen mögen.

Nach dem Segen ging es für die Sänger zurück ins Hotel, um sich für das Konzert am Nachmittag vorzubereiten. Die übrigen Reiseteilnehmer besichtigten währenddessen die Sixtinische Kapelle. Die Basilika Santa Maria Maggiore ist eine wunderschöne Kirche mit einer wunderbaren Akustik. Der Sänger aber hat das Problem, dass er sich selbst fast nicht hört.


Papst Johannes Paul II schüttelt Walter Renner die Hand

Eine zufällig anwesende Reisegruppe aus Deutschland sagte nach dem ca. 1stündigen Konzert: „das war das schönste Erlebnis auf unserer Romreise.“ So etwas zu hören freut einen aber auch. In dem bekannten römischen Fischrestaurant „corsetti il galleone“, das von Mama Fernanda geführt wird, ließen wir diesen erlebnisreichen Tag ausklingen.

Am zweiten  Besichtigungstag wandelten wir durch das antike Rom. Dabei durfte das Kolosseum, das Forum Romanum und der Circus Maximus nicht fehlen. Am Nachmittag sangen wir neben der römischen Polizeimusikkapelle (ca. 70 Mann !!) im Pantheon anlässlich eines Gottesdienstes zur Ehren der gefallenen Soldaten und Polizisten. Die Akustik in dem 1800 Jahre alten Gemäuer ist überwältigend. Die Kuppel ist  43 m hoch und breit und somit eine Halbkugel. Es war einfach ein Erlebnis.
Am Abend waren wir dann im Stadtteil EURO – wie bezeichnend- im Restaurant Picard, wo wir hochrangige Polizeioffiziere der Stadt zu Gast hatten. Natürlich wurden, wie bei solchen Anlässen üblich, diverse Gastgeschenke überreicht.

Der letzte Besichtigungstag führte uns in die Albaner Berge, zum Castel Gondolfo, dem Sommersitz des Papstes und nach Frascati. Nicht zuletzt durfte auch ein Besuch der St. Callisto Katakomben nicht fehlen. Dies waren Versammlungs- und Grabstätten der ersten Christen während ihren Verfolgung durch die Römer. Der Abend klang dann in dem rustikalen römischen Restaurant „La Campagnola“ aus, wo wir uns bei unseren Reiseleitern und vor allem bei Arnaldo Salaris, unserem ständigen „Polizeischutz“ mit einem kleinen Geschenk verabschiedeten.


Überreichung des Gastgeschenkes


Fontana di Trvi

 

 

 

Der letzte Tag stand zur freien Verfügung. Jeder konnte nach Lust und Laune die eine oder andere Sehenswürdigkeit noch erkunden bevor es am Abend vom Flughafen Ciampino aus in die etwas kühlere bayerische Heimat zurückging, wo wir gegen 21.25 Uhr landeten.


Ich muss sagen: da war ich nicht das letzte Mal.

Uli Weiß

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