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Benefizkonzert für Streichelzoo im Franziskuswerk Schönbrunn

 

Das Franziskuswerk Schönbrunn hegt schon lange den Wunsch, einen Streichelzoo für Menschen mit Behinderung aufzubauen. Kaninchen, Meerschweinchen, Zwergziegen, Esel und Lamas sollen helfen, Vertrauen zu wecken, Selbstbewusstsein zu erfahren, Verantwortung zu übernehmen, Zärtlichkeit zu bekommen, aber auch eigene Grenzen auszuloten. Heilpädagogisches Reiten soll das Körpergefühl und Selbstbewusstsein stärken. Da das Projekt aber bisher aus finanziellen Gründen nicht umgesetzt werden konnte, erklärte sich der Chor der Polizei München bereit, das Projekt am Samstag, 15.03.2008, mit einem Konzert zu unterstützen.

 

In der wunderschönen Kirche richteten Schwester Generaloberin Johanna Süß, der Geschäftsführer Herr Dr. Stephan Heinz und der Vorsitzende des Münchner Polizeichores, Michael Fischer, ihre Grußworte an die Besucher.

 

60 Minuten lang präsentierte der Chor einen Querschnitt sakraler Literatur aus verschiedenen Epochen und unterschiedlichsten Stilrichtungen in den Sprachen -Deutsch, Lateinisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, ja sogar in Kirchenslawisch, der „Mutter“ aller slawischen Sprachen und Hochsprache der orthodoxen Kirche. Ave Maria (Schubert und Rheinberger), Panis Angelicus, Ave Maris Stella sowie Gnädig und Barmherzig waren nur einige der Höhepunkte. Geschickt nutzte der Chorleiter, Max Eberl, die verschiedenen Klangkörper des Münchner Polizeichores. Die Art, wie er Vollchor, Vokalensemble und Solisten ineinander greifen ließ, ist dramaturgisch höchst professionell, eine Komposition für sich. Während die Tenöre glasklar in himmlischen Sphären schwebten, baute der zweite Bass mit überraschender Leichtigkeit sein geradliniges Fundament. Und noch bevor „Periti autem fulgebunt“ (Mendelsohn-Bartholdy) mit einem Forte im Kirchenschiff verhallte, holte der zarte Klangteppich von „L´angelus“ den Zuhörer wieder in die vorösterliche Andacht zurück. Eine grandiose Leistung!

 

Ebenso beeindruckend wie der Chor waren die begeisterten Reaktionen, vor allem der behinderten Menschen. Die Besucher dankten den Sängern mit lang anhaltendem Applaus und stehenden Ovationen und entließen den Chor erst nach drei Zugaben. 

Großer Dank gilt all denjenigen, die dieses Konzert zum Leben erweckt haben: der Fam. Rost, der Sparkasse Dachau, der Presseabteilung der Bereitschaftspolizei Dachau, den vielen ehrenamtlichen Helfern innerhalb und außerhalb des Franziskuswerkes Schönbrunn und natürlich dem Chor der Polizei München.

 

 

Nichtsdestotrotz darf noch weiter gespendet werden: Ehrenamtliche Helfer werden sich um die Versorgung der Tiere kümmern, Tierpaten übernehmen die Kosten für das tägliche Futter, Tierarzt, und Einstreu. Wer das Projekt unterstützen möchte:

 

Spendenkonto: Sparkasse Dachau, Konto 5959, BLZ 700 515 40

 

Susanne Nürnberger 19.3.08

 

 

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